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  • Liebe ... Briefe ... Ich bin ein Musleme

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  • Konvertierung

    Kiziltepe 13.07.2018

  • Alanya

    Wahlheimat

Nackt hab ich dich gesehen,

Nackt hab ich dich gesehen,

nackt und bloß,

legtest deinen Kopf in meinen Schoss,

voller Sehnsucht schreit Verlangen,

doch die Gitter aus Verstand,

halten es gefangen.

schwarzer Schatten in Gedanken,

stets präsent, doch flüchtig,

will dich greifen, will mich füllen,

schreien in der Dunkelheit.

Fleisch, es giert nach Fleisch,

Mensch - zum Tier wird er

brüllt in Gier und Sehnsucht,

dem Tier in seinen eignen Mauern.

alle Sinne scharf,

stets das Bild vor Äugen,

Gedanken in der Nacht,

Schlaf und Frieden rauben.

fühl den Mantel um mich,

es ist längst zu spät,

will verglühen im verlangen,

will nicht, dass du gehst.

mit fiebrig-rotem Äugen lacht der Hohn,

und das Tier leidet, Nacht für Nacht,

rauscht das blut unter stöhnender haut,

zerr´n die Muskeln an den Ketten des Verstands.

sanfter duft facht Feuer an,

ein leises Wort wird Sturm,

wüste trinkt das Meer,

und das Feuer schmilzt zu Schnee.

einsam jagt es, was es in sich birgt,

schlägt die Klauen in das weiße Fleisch,

wird verschlungen im verschlingen

will ertrinken im versinken...

und das Tier bin ich, bist du...